← Alle Praxisbeispiele
Websites mit KISo arbeite ich selbst

Aus vier Sprachnachrichten wird eine Website

Wie ich Websites für kleine Selbstständige baue. Die Kundin erzählt, die KI macht daraus Briefing und Texte, ich prüfe und gestalte. Rund viereinhalb Stunden meiner Zeit für eine Website mit mehreren Seiten.

Der Unterschied im Alltag

  • ✓Vier Sprachnachrichten am Küchentisch reichen
  • ✓Briefing und Texte im eigenen Ton
  • ✓Lücken werden markiert statt erfunden

Ausgangslage

Eine Yogalehrerin, ein Coach, jemand, der gerade gründet. Alle wissen genau, was sie anbieten. Woran es scheitert, ist das Schreiben. Ein Fragebogen bleibt liegen, die Texte für die Startseite sowieso. Und wenn am Ende doch eine Seite entsteht, klingt sie oft nach Vorlage statt nach dem Menschen dahinter.

Erzählen fällt fast allen leichter als schreiben. Genau daran setzt mein Ablauf an.

So läuft es

Die Kundin bekommt einen Fragebogen zum Ausdrucken, in vier Blöcken: Wer bist du, wer kommt zu dir, was bietest du an, wie soll es aussehen. Zu jedem Block schickt sie eine Sprachnachricht. Füllwörter, Wiederholungen und Kinder im Hintergrund sind ausdrücklich willkommen. Ein Diktat wäre sogar schlechter, weil der eigene Ton verloren geht.

Dann übernehme ich:

  1. Abschrift: Die Sprachnachrichten werden auf meinem eigenen Rechner abgeschrieben
  2. Briefing: Die KI macht aus der Abschrift ein Briefing mit Seitenplan. Was fehlt, markiert sie als offen, statt es zu erfinden. Ich prüfe jeden Punkt
  3. Bau: Aus dem Briefing entstehen Texte im Ton der Kundin und die Seiten aus einem geprüften Baukasten. Eine automatische Prüfung kontrolliert Links, Bilder, Rechtstexte, Formular und Ladezeit. Danach sehe ich mir alles am Rechner und am Handy an
  4. Eine Wunschrunde: Die Kundin bekommt einen Vorschaulink und schickt alle Wünsche in einer Nachricht
  5. Livegang: Die Seite geht auf ihre eigene Adresse, das Mailpostfach bleibt unberührt

Was die KI übernimmt

  • Aus gesprochenem Erzählen ein geordnetes Briefing machen
  • Texte im Ton der Kundin entwerfen, mit ihren Worten statt mit Werbesprache
  • Offene Punkte benennen, damit ich gezielt nachfragen kann
  • Ich entscheide über jeden Text, jedes Bild und die Gestaltung

Wo die Daten liegen

Die Abschrift entsteht auf meinem eigenen Rechner, die Sprachnachrichten gehen dafür an keinen Dienst. Für Briefing und Texte arbeitet ein Sprachmodell mit dieser Abschrift, also mit dem, was die Kundin für ihre Website erzählt hat. Die fertige Website liegt auf einem Server in Deutschland, ohne Cookies und ohne Statistik von Dritten.

Ergebnis

Für eine Website mit drei bis fünf Seiten brauche ich rund viereinhalb Stunden eigene Zeit, vom ersten Kontakt bis zur Übergabe. Die Kundin investiert vier Sprachnachrichten und eine Wunschrunde. Das macht eine persönliche Website auch für kleine Budgets möglich.

Diese Websites biete ich unter einer eigenen Marke an: Starte sichtbar.

Für Unternehmen steckt darin dasselbe Muster wie in jedem guten KI-Einsatz: Die Menschen erzählen, was sie wissen. Die KI bringt es in Form. Ein Mensch prüft und entscheidet.

Mehr zum ThemaWebsites mit KI→
Stephan Kindler
Stephan Kindler
KI-Mentoring und Training, Georgsmarienhütte
So etwas für deinen Betrieb? Engpass schildern →

Erzähl mir, woran es hängt.

Zwei Sätze genügen. Ich sage dir ehrlich, ob ich der Richtige bin.