Ein KI-Mitarbeiter liest eingehende Anfragen, ordnet sie dem richtigen Vorgang zu und legt eine Antwort zur Freigabe bereit. So ginge es in einem Handwerksbetrieb mit Kundendienst.
Steckbrief KI-Mitarbeiter
Anna
KI-Mitarbeiterin für Anfragen
Arbeitet mit
Darf
Gibt frei
Der Unterschied im Alltag
In vielen Handwerksbetrieben landet jede Anfrage erst einmal im Büro. Eine Mail zur Wartung, ein Formular von der Website, eine Notiz vom Telefon. Bevor jemand antworten kann, muss er herausfinden: Ist das ein Bestandskunde? Um welche Anlage geht es? Was fehlt noch, damit ein Monteur hinfahren kann?
Das ist keine schwere Arbeit. Aber sie kommt jeden Tag, sie unterbricht alles andere, und sie bleibt liegen, sobald es im Büro eng wird. Der Kunde wartet dann auf eine Antwort, die eigentlich in zwei Minuten geschrieben wäre.
Anna ist ein KI-Mitarbeiter mit genau dieser einen Aufgabe. Sie bekommt eine Rolle, Zugriff auf die Werkzeuge, die sie dafür braucht, und eine Person im Büro, die sie führt. So wie eine neue Kollegin auch.
Notfälle erkennt Anna an Begriffen wie „Tor klemmt“ oder „lässt sich nicht schließen“ und setzt sie oben auf die Liste. Entscheiden, wer hinfährt, tut weiter ein Mensch.
Anna läuft auf einer freigegebenen KI-Plattform mit Hosting in der EU, etwa Langdock. Sie greift mit den Rechten der angemeldeten Person auf Postfach und Kalender zu, also nur auf das, was das Büro ohnehin sieht. Die Mails trainieren kein fremdes Modell.
Ein gemeinsames Postfach für Anfragen, eine aktuelle Preisliste und eine Kundenliste, auf die die Plattform zugreifen kann. Eingerichtet wird Anna an echten Anfragen aus den letzten Wochen. Nach zwei, drei Wochen im Alltag schärfen wir nach, was sie noch falsch einordnet.

Zwei Sätze genügen. Ich sage dir ehrlich, ob ich der Richtige bin.