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KI-Mitarbeiter fürs TeamSo ginge es · Handwerksbetrieb mit KundendienstDaten: EU

Jede Anfrage vorbereitet, bevor jemand ins Postfach schaut

Ein KI-Mitarbeiter liest eingehende Anfragen, ordnet sie dem richtigen Vorgang zu und legt eine Antwort zur Freigabe bereit. So ginge es in einem Handwerksbetrieb mit Kundendienst.

Steckbrief KI-Mitarbeiter

Anna

KI-Mitarbeiterin für Anfragen

Arbeitet mit

  • •Postfach des Kundendiensts
  • •Kundenliste
  • •Preisliste und Leistungsbeschreibungen
  • •Kalender der Monteure

Darf

  • •Mails lesen und Entwürfe anlegen
  • •Kundenliste lesen
  • •Termine vorschlagen, nicht eintragen

Gibt frei

  • •Das Büro, vor jeder Antwort an einen Kunden

Der Unterschied im Alltag

  • ✓Jede Anfrage ist nach Minuten eingeordnet
  • ✓Fehlende Angaben werden direkt nachgefragt, als Entwurf
  • ✓Das Büro prüft und schickt ab, statt zu suchen

Ausgangslage

In vielen Handwerksbetrieben landet jede Anfrage erst einmal im Büro. Eine Mail zur Wartung, ein Formular von der Website, eine Notiz vom Telefon. Bevor jemand antworten kann, muss er herausfinden: Ist das ein Bestandskunde? Um welche Anlage geht es? Was fehlt noch, damit ein Monteur hinfahren kann?

Das ist keine schwere Arbeit. Aber sie kommt jeden Tag, sie unterbricht alles andere, und sie bleibt liegen, sobald es im Büro eng wird. Der Kunde wartet dann auf eine Antwort, die eigentlich in zwei Minuten geschrieben wäre.

So würde Anna arbeiten

Anna ist ein KI-Mitarbeiter mit genau dieser einen Aufgabe. Sie bekommt eine Rolle, Zugriff auf die Werkzeuge, die sie dafür braucht, und eine Person im Büro, die sie führt. So wie eine neue Kollegin auch.

  1. Lesen und einordnen. Anna liest jede neue Anfrage und erkennt Kunde, Anliegen, Anlage und Dringlichkeit
  2. Nachschlagen. Sie sucht den Kunden in der Kundenliste, die passende Leistung in der Preisliste und freie Zeiten im Kalender der Monteure
  3. Lücken erkennen. Fehlt die Seriennummer oder die Adresse der Baustelle, schreibt sie die Rückfrage gleich mit
  4. Entwurf bereitlegen. Antwort mit Terminvorschlag, im Ton des Hauses, als Entwurf im Postfach
  5. Übergeben. Das Büro prüft, ändert bei Bedarf und schickt ab

Notfälle erkennt Anna an Begriffen wie „Tor klemmt“ oder „lässt sich nicht schließen“ und setzt sie oben auf die Liste. Entscheiden, wer hinfährt, tut weiter ein Mensch.

Was ein Mensch behält

  • Jede Antwort an einen Kunden geht erst nach Freigabe raus
  • Termine trägt das Büro ein, Anna schlägt nur vor
  • Preise außerhalb der Preisliste nennt Anna nie

Wo die Daten liegen

Anna läuft auf einer freigegebenen KI-Plattform mit Hosting in der EU, etwa Langdock. Sie greift mit den Rechten der angemeldeten Person auf Postfach und Kalender zu, also nur auf das, was das Büro ohnehin sieht. Die Mails trainieren kein fremdes Modell.

Was es braucht

Ein gemeinsames Postfach für Anfragen, eine aktuelle Preisliste und eine Kundenliste, auf die die Plattform zugreifen kann. Eingerichtet wird Anna an echten Anfragen aus den letzten Wochen. Nach zwei, drei Wochen im Alltag schärfen wir nach, was sie noch falsch einordnet.

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Stephan Kindler
Stephan Kindler
KI-Mentoring und Training, Georgsmarienhütte
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